Martina Honegger-Romahn

Geboren am 13. Februar 1968
in Frankfurt/Main

Meine Bilder entwickelten sich zunächst von braven Zeichnungen in jungen Jahren zu sehr konkreten – meist Stillleben. Öl war immer mein Medium, mit Ölfarben fühle ich mich frei und kann mich ausdrücken. Um meine Technik zu verfeinern, besuchte ich von 2003 bis 2010 jede Woche jeweils drei Stunden einen Ölmalkurs. In jüngster Zeit habe ich aber auch mit anderen Materialien experimentiert, vor allem Kohle, Pastell- und Ölkreide. Das Grundwissen dazu habe ich mir in einem Zeichenkurs im Frühsommer 2013 angeeignet.

Beim Malen lasse ich mich auf einen Prozess ein, dessen Ausgang ungewiss ist. Dafür ist Öl das ideale Medium, denn das langsame Trocknen erlaubt es mir, das Bild immer wieder zu verändern. Ich muss mich aber auch in Geduld üben. Wenn das Bild dann erst mal ein paar Tage getrocknet ist und somit geruht hat, bringt dieser Abstand oftmals ganz neue Ideen hervor. Die Abbildung der Wirklichkeit ist mir im Moment nicht mehr so wichtig. Es ist faszinierend, wie sich ein Bild während des Malens entwickelt, sich permanent wandelt, so dass am Ende unter Umständen von der ursprünglichen Idee nicht mehr viel übrig bleibt. Aber das Gemalte verschwindet ja nur für das Auge, es ist immer noch da, wenn auch in einer tieferen Schicht.

Bereits als Teenager habe ich leidenschaftlich mit Collagen experimentiert. Ich bin fasziniert von Mode und Modefotografie. So habe ich mich in den letzten beiden Jahren vor allem dem Thema „Von Diven und Engeln“ gewidmet, bei dem ich diese Leidenschaften miteinander verbinden kann. Die Motive Frau und Mode stehen klar im Vordergrund.

"Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar"
Paul Klee